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Insektenfangende Pflanzen
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Insektivoren - Fleischfressende Pflanzen - Carnivore Pflanzen - Carnivorous Plants - Pitcher Plants - Fleischi's

Übersicht nach Art der
Fangmechanismen:

Fallgruben
Brocchinia - Ein Ananasgewächs
Catopsis - Ein Ananasgewächs

Cephalotus - Der Zwergkrug
Darlingtonia
- Die Kobralilie

Heliamphora
- Der Sumpfkrug

Nephentes - Die Kannenpflanze
Sarracenia - Die Schlauchpflanze
Reusenfallen
Genlisea
Klebefallen
Byblis - Die Regenbogenpflanze
Drosera - Der Sonnentau
Drosophylum - Das Taublatt
Ibicella
Pinguicula - Das Fettkraut
Proboscidea - Die Teufelskralle
Roridula
- Die Taupflanze
Triphyophyllum - Eine Liane
Klappfallen
Aldrovanda - Die Wasserfalle
Dionaea - Die Venusfalle
Saugfallen
Utricularia - Der Wasserschlauch


Weitere Carnivore Pflanzen
Carnivore Pilze
Carnivore Moose

Kulturbeispiele

Schädlinge/Krankheiten

Literaturhinweise


Bezugsquellen


Häufig gestellte Fragen

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Schädlinge

Botrytis (Grauschimmel)
Im Winter kann bei feuchter und kalter Haltung Grauschimmel entstehen.
Bekämpfung: Befallene Teile entfernen, weniger giessen; Pflanzen isolieren, heller und luftiger stellen.
Prevention: Abgestorbene Pflanzenteile entfernen. Pflanzen in Winterruhe weniger feucht halten

Schimmeldes Substrat
Wenn auch wenig schön, so stellt Schimmeldes Substrat keine Gefährdung der Pflanze dar.
Bekämpfung: Evtl. Pflanzen in besser durchlüftetes Substrat umtopfen und einen luftigeren Stellplatz suchen.
Prevention: Pflanzen in Winterruhe weniger feucht halten. Auf gute Belüftiung achten

Blättläuse
Eine Kollonie von Blattläusen verträgt auf Dauer keinen Fleischfressende Pflanze.
Besonders Ultricullaria und Drosera reagieren empfindlich auf Befall. Auch Darlingtonia werden gerne besucht, diese sind aber etwas robuster. Die ersten erkennbaren Anzeichen sind oft kleine weisse Hüllen, welches abgeworfene Hüllen von herangewachsenen Läusen sind, oder schlapp und krank aussehende Pflanzen.
Bekämpfung:
Zur ersten Hilfe mit handelsüblichen Blattlausspray besprühen. Langzeitwirkung haben Pflanzenschutz-Zäpfchen wie z.B. von Paral.

Schildläuse
Dieser mit herkömmlichen Spritzmittel kaum zu bekämpfende Schädling kann harblättrige Pflanzen (Sarracenia, Darlingtonia, Nephentes) befallen. Die weiblichen Tierchen bilden einen Schildähnlichen, anfangs schlecht sichtbaren und später braunen Schild. Sie sind unbeweglich, anders als die Männchen. Die Schädlinge verspühen einen klebrigen Saft (meisst der erste Anzeichen von Befall). Den Blättern wird der Saft entzogen. Die Pflanze wird stark in Mitleidenschaft gezogen.
Bekämpfung: Am Besten durch Absammeln
Prevention: Besprühen mit einer Kontralineum Lösung, einem Feinöl welches eigentlich als Blattglanz eingesetz wird.

Spinnmilben
Bildet eine Ansammlung kleiner weisser Tierchen.
Bekämpfung:
Mit handelsüblichen Blattlaus-/Milbenspray besprühen.

Trauermückenlarven
Die Trauermücke ist für Pflanzen ungefährlich. Für die meissten Pflanzen ist das Ihre Larve auch. Nur Pinguicula bilden hier die grosse ausnahme. Das feine Wurzelwerk kann von den Larven abgefressen werden. Die Pflanzen gehen ein. Auf diese Weise habe ich 1998 vier meiner damals fünf Arten verloren.
Bekämpfung: Mit Neudomück von Neudorff. Eigentlich ist das Produkt gegen Stechmückenlarven in Regentonnen gedacht. Bakterien greifen die Larven an. Im Verhältnis von einem Tropfen auf 2 Liter Wasser gut verträglich. Wirkt auch bei trockeneren Substraten.
Ein anderes Produkt ist Biomükk von BIO-FARMING-SYSTEMS, Biofa GmbH, Rudolf-Diesel-Str. 2, 72525 Münsingen. Biofa hat mir freundlicherweise nähere Infos zur Wirkungsweise zugesendet.

Raupen
S. purpurea mit RaupenlöchernS. purpurea mit Schädling
Wenn man seine Pflanzen im freien kultiviert, bekommt man häufig Besuch von Schmetterlings-raupen. Das Schadbild Geht von Löchern in Sarracenia Schlauchen bis hin zu vollkommen abgefressenen Blättern. Bei Drosera verschwinden über Nacht ganze Blätter.
Bekämpfung: Schwierig, am besten durch absammeln. Kleine Raupen sind sehr schwer zu entdecken und verstecken sich evtl. sogar in Schläuchen (Bild oben; Die Raupe verlässt den aufgeschnittenen Schlauch)

Schnecken
Im Moorbeet werden Sarracenia gerne von Schnecken besucht. Schläuche werden durch Frass erheblich geschädigt. Besonders zwischen S. purpurea verstecken sich die Schnecken auch gerne Tagsüber.
Bekämpfung: Absammeln; von Neudorff gibt es auch ein biologisch abbaubares und für Igel ungiftiges Schneckenkorn. Dies kann man um das Moorbeet herum ausbringen

 

 

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© Jürgen Bernt - Letzte Änderung am 17.06.2008