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Übersicht
nach Art der
Fangmechanismen:
Fallgruben
Brocchinia
- Ein Ananasgewächs
Catopsis - Ein Ananasgewächs
Cephalotus
- Der Zwergkrug
Darlingtonia - Die Kobralilie
Heliamphora - Der Sumpfkrug
Nephentes
- Die Kannenpflanze
Sarracenia - Die Schlauchpflanze
Reusenfallen
Genlisea
Klebefallen
Byblis - Die Regenbogenpflanze
Drosera - Der Sonnentau
Drosophylum - Das Taublatt
Ibicella
Pinguicula - Das Fettkraut
Proboscidea
- Die Teufelskralle
Roridula - Die Taupflanze
Triphyophyllum - Eine Liane
Klappfallen
Aldrovanda - Die Wasserfalle
Dionaea - Die Venusfalle
Saugfallen
Utricularia - Der Wasserschlauch
Weitere
Carnivore Pflanzen
Carnivore
Pilze
Carnivore Moose
Kulturbeispiele
Schädlinge/Krankheiten
Literaturhinweise
Bezugsquellen
Häufig gestellte Fragen
Links
Urheberrechte
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Sarracenia
Es gibt acht bekannte
Arten von Sarracenia, von denen alle in Nordamerika vorkommen.
Die S. bestechen durch ihre schönen Schläuche und Blüten.
Teilweise gelten sie sogar als Zierpfanze. Die hochwachsenden Schläuche
werden in Amerika auch als Schnittblumen verkauft. Zusätzlich gibt
es noch eine ganze Anzahl von Hybriden.
Sarracenia fangen Insekten mit Hilfe der zu Fallgruben geformten
Blätter. Rutscht ein Insekt in das Innere eines Schlauches, hindert
eine feine Behaarung der Schlauchinnenseite die Opfer am Entkommen. Beim
Versuch, sich zu befreien, setzt sich das Insekt immer besser fest, bis
es wie ein Korken im Schlauch festsitzt. Häufig hört man nur
noch das helle Summen der Flügel von feststeckenden Insekten. Verdauende
Enzyme lösen die Nährstoffe aus der Beute heraus. Ein Deckel
schützt das innere der Schläuche vor Regen. Viele S.
dienen aber auch anderen Insekten z.B. Spinnen als Lebensraum.
 S.
purpurea:
Die S. purpurea ist die einzige richtig winterharte Art.
Jedoch nur die Unterart mit den behaarten Blättern. Vorsicht: Andere
Arten vertragen deutlich weniger Kälte.
Durch Auswilderung in einem Naturschutzgebiet in der Schweiz ist
diese Pflanze auch in Europa vertreten nicht aber ursprünglich
beheimatet (Bild l.u.; S. purpurea ssp. purpurea im ausgewilderten
Standort in der Schweiz; Foto:
T. Carow - mit freundlicher Genehmigung)
Heimat:
Nord-Amerika
S.
flava:
Das Bild zeigt eine Aufnahme, die ich im August 2000 im Botanischen Garten
München gemacht habe.
Heimat: Noth Carolina, South Carolina, Georgia, Florida, Alabama
S.
oreophila:
Das Bild zeigt Sämlinge, die bereits als zweite Blätter
winzige Schläuche ausbilden.
Heimat: Georgia, Alabama
S.
rubra:
Diese Art hat schlanke Schläuche und einen spitz zulaufenden
und schön geschwungenen Schlauchdeckel. Das Bild zeigt
eine Aufnahme, die ich im August 2000 im Botanischen Garten München
gemacht habe.
Heimat: Noth Carolina, South Carolina, Georgia, Florida,
Alabama, Missouri
S. alata:
Sie ähnelt der S. flava, hat aber grüne Schläuche
(leider kein Bild verfügbar).
Heimat: Texas, Alabama, Missouri, Loisiana
S.
minor:
Diese Art bildet einen helmartigen Kannendeckel aus.
Heimat: Noth Carolina, South Carolina, Georgia, Florida
 S.
leucophylla:
Diese Art bildet bei guten Lichtverhältnissen sehr schöne
rot geränderte Kannenenden aus. Die Deckelränder
sind gezackt.
Die Bilder links zeigen Aufnahmen, die ich im August 2000 im Botanischen
Garten München gemacht habe.
Heimat:
Georgia, Florida, Alabama, Missouri
 S.
psittacina:
Diese S.-Art bildet liegend wachsende Kannen, welche
einen helmartigen Deckel aufweisen. Die Öffnung weist nicht nach
oben. Die Beute besteht aus Kriechtieren. Alte Pflanzen bilden aus Ihrem
Rhizom heraus Ableger
mit starken Luftwurzeln. Diese Jungpflanzen lassen sich relativ leicht
abtrennen. (Bild
r.u.; Foto:
T. Carow - mit freundlicher Genehmigung)
Heimat: Georgia,
Florida, Alabama, Missouri, Loisiana
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Kultur
Relativ einfach bis mittelschwer zu kultivieren; gut
für ein Moorbeet geeignet
Substrat
Reiner Weisstorf, zur Lockerung des Substrates gebe ich Kokosfasern
im Verhältnis 1:3 hinzu. Evtl. Sand untermischen.
Düngung
Kann gelegentlich auch sehr schwach gedüngt werden
Licht
Hell, verträgt auch direkte
Sonne. Auf der Fensterbank führt der einseitige Lichteinfall häufig
zu verkrüppelten Wachstum.
Temperatur
Im Sommer am besten im Freien halten. Im Winter kühler halten
(Kalthaus). Die meisten Arten vertragen sogar etwas Frost. Häufig
sterben dann aber die Kannen ab. Die Pflanze treibt dann aus dem Rhizon
erneut aus, braucht jedoch lange, bis sie sich erholt hat. Die S. purpurea
ssp. purpurea ist sogar völlig winterhart.
Giessen
Im Anstauverfahren; das Substrat darf nicht austrocknen
Luftfeuchtigkeit
Durchschnittliche Luftfeuchtigkeit ausreichend
Vermehrung
Durch Samen oder Teilung
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