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Roridula
Von dieser Gattung gibt es zwei Arten. Die R. gorgonias (Bild r.)
und die R. dentata (ohne Bild).
Die Roridula
besitzen sehr stark klebende Blätter. Dadurch können die Pflanzen
auch größere Insekten fangen (grosse Fliegen und Wespen). Die
Pflanze verdaut die Insekten jedoch nicht, da ihr verdauende Enzyme fehlen.
Es ist also keine echte Carnivore. Offenbar
lebt die Pflanze in Symbiose mit der Blattwanze, der Pameridea roridulae
(Bild l; Foto: T. Carow mit freundlicher Genehmigung).
Diese kann sich ohne Schaden auf Roridula fortbewegen. Geschickt umgeht
sie die leimabsondernden Tentakel und ernährt sich von den gefangenen
Insekten. Durch Ihre Verdauungsprodukte wird dann die Pflanze über
die Blätter gedüngt.
Alle
Roridula Arten sind Feuerkeimer. Sie sind also auf Buschbrände
zur Verjüngung Ihres Bestandes angewiesen. Bleiben diese aus, überaltert
ein Bestand, oder zu viele Konkurrenzpflanzen schränken den Lebensraum
stark ein und verdrängen die Pflanze. Die Ruridula gorgonias (Bild
r; Foto: T. Carow mit freundlicher
Genehmigung) ist sehr blühwillig und die Samen haben eine
Keimfähigkeit von über 5 Jahren.
Heimat:
Süd-Afrika
Ich
suche noch Bilder zur R. dentata.
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Kultur
Mittelschwierig zu kultivieren;
benötigt
eine luftigen und sonnigen Platz
Substrat
Torf-Sand-Gemisch
Düngung
Nicht düngen
Licht
Hell, verträgt auch direkte
Sonne
Temperatur
Im Sommer kann die Pflanze im Freien gehalten werden. Im Winter bei
5 - 10°C
Giessen
R. gorgonias immer feucht halten. Die R. dentata soll trockener stehen.
Luftfeuchtigkeit
Durchschnittliche Luftfeuchtigkeit ausreichend
Vermehrung
Durch Samen; die ausgesäten Samen mit ca. 60°C heißem
Wasser übergießen, da die Roridula ein Feuerkeimer ist
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