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Übersicht
nach Art der
Fangmechanismen:
Fallgruben
Brocchinia
- Ein Ananasgewächs
Catopsis - Ein Ananasgewächs
Cephalotus
- Der Zwergkrug
Darlingtonia - Die Kobralilie
Heliamphora - Der Sumpfkrug
Nephentes
- Die Kannenpflanze
Sarracenia - Die Schlauchpflanze
Reusenfallen
Genlisea
Klebefallen
Byblis - Die Regenbogenpflanze
Drosera - Der Sonnentau
Drosophylum - Das Taublatt
Ibicella
Pinguicula - Das Fettkraut
Proboscidea
- Die Teufelskralle
Roridula - Die Taupflanze
Triphyophyllum - Eine Liane
Klappfallen
Aldrovanda - Die Wasserfalle
Dionaea - Die Venusfalle
Saugfallen
Utricularia - Der Wasserschlauch
Weitere
Carnivore Pflanzen
Carnivore
Pilze
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Kulturbeispiele
Schädlinge/Krankheiten
Literaturhinweise
Bezugsquellen
Häufig gestellte Fragen
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Proboscidea
Dieser
Gattung ist umstritten. Einerseits, weil die Proboscidea (alle
Bilder Proboscidea
lousianica)
keine Enzymtätigkeit besitzt, andererseits weil sie teilweise als
Art der Gattung Ibicella zugeordnet wird. Insgesamt hat man dieser Art
bisher relativ wenig Beachtung geschenkt. Wenn auch diese Art nicht carnivor
ist, so fängt sie mit ihren klebrigen Blättern, Blütenstengeln
und sogar Blüten eine beachtliche Anzahl Mücken und Obstfliegen.
Lediglich
die gelbgezeichneten Stellen des "Blütenkelchs" sind frei
von klebenden Härchen. Die schönen Blüten strömen
einen starken weihrauchartigen Duft aus. Ist eine Blüte befruchtet,
bildet sich ein grosser Fruchtansatz, welcher stark an der Pflanze zehrt.
Andere Blütenansätze verkümmern dann meist. Dieser Fruchtansatz
reift über Wochen
zu einer prallen "Klaue" (siehe Bild; auch eine Fruchtfliege
(Drosophila) müsste auf der Vergrößerung gut zu erkennen
sein)). Ist die Frucht reif, teilt sich die Schale in ca. zwei Tagen
und gibt eine panzerartige, holzige und stachelige Samenhülle frei.
Die Hülle hat einen spitzen, gebogenen Stachel am Ende der Hülle
und kleinere, an den beiden Flanken der Kapsel aufgereihte Stacheln. Ist
diese Hülle ausgetrocknet, spaltet sie sich von der Spitze her in
zwei Teile und gibt die Samen frei, welche in vier länglichen Räumen
aufgereiht sind. Die Hülle sieht in diesem Stadium fast aus wie ein
Teufelskopf mit Hörnern. Aufgrund dieser Fruchtform wird die Pflanze
auch "Devils Claw" - Teufelskralle genannt. Die
Samen sind ca. 0,5 cm groß, schwarz und haben eine rauhe Oberfläche.
Die Pflanze bildet ein festes Wurzelwerk aus.
Auch die Kulturbedingungen unterscheiden diese Pflanzen von den meisten
echten Carnivoren. In Substrat und Düngung hat sie dieselben Ansprüche
wie gewöhnliche Zimmerpflanzen.
Heimat: Tropisches
Nordamerika, Portugal, südöstl. Russland
Können
Sie nähere Angaben zur Taxonomie dieser Art machen?
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Kultur
Leicht. Die Pflanze wird einjährig kultiviert
Substrat
Handelsübliche Blumenerde
Düngung
Regelmäßig mit Flüssigdünger düngen
Licht
Hell bis vollsonnig
Temperatur
Bei Temperaturen unter 20°C bleibt das Wachstum zurück
Giessen
Feucht halten
Luftfeuchtigkeit
Keine besonderen Ansprüche
Vermehrung
Durch Samen
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