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Übersicht
nach Art der
Fangmechanismen:
Fallgruben
Brocchinia
- Ein Ananasgewächs
Catopsis - Ein Ananasgewächs
Cephalotus
- Der Zwergkrug
Darlingtonia - Die Kobralilie
Heliamphora - Der Sumpfkrug
Nephentes
- Die Kannenpflanze
Sarracenia - Die Schlauchpflanze
Reusenfallen
Genlisea
Klebefallen
Byblis - Die Regenbogenpflanze
Drosera - Der Sonnentau
Drosophylum - Das Taublatt
Ibicella
Pinguicula - Das Fettkraut
Proboscidea
- Die Teufelskralle
Roridula - Die Taupflanze
Triphyophyllum - Eine Liane
Klappfallen
Aldrovanda - Die Wasserfalle
Dionaea - Die Venusfalle
Saugfallen
Utricularia - Der Wasserschlauch
Weitere
Carnivore Pflanzen
Carnivore
Pilze
Carnivore Moose
Kulturbeispiele
Schädlinge/Krankheiten
Literaturhinweise
Bezugsquellen
Häufig gestellte Fragen
Links
Urheberrechte
Der Autor
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Pinguicula
Die
Pinguicula, die Fettkräuter, sind vorwiegend auf der Nordhalbkugel
zu beheimate,. dort allerdings in einem breiten Klimaspektrum: von der
Antarktis bis in die Tropen, wobei es relativ wenig tropische Arten gibt.
Auch in Europa und Deutschland sind einige Pinguicula
Arten zu finden. Die
Pinguicula besitzt klebrige Drüsen auf der Blattoberseite
und am Blütenstengel, womit hauptsächlich Mücken und winzige
Fliegen gefangen werden. Größere Insekten bleiben nicht kleben.
Bei einige Arten kann man beobachten, dass sich das Blatt nach einem Fang
ein wenig an der Seite aufrollt, vermutlich um die Beute vor Raub durch
andere Insekten, aber auch gegen das Abwaschen bei Regen zu schützen.
Es handelt
sich also um einen aktiven Fangmechanismus. Die
Beute wird durch Enzyme zersetzt und die freiwerdende Nährstoffe
über die Blätter aufgenommen.
Während die Arten aus den kälteren Gebieten eine Winterknospe
bilden, bilden die Subtropischen Arten häufig Winterrosetten, die
aus kürzeren, gedrungeneren Blättern besteht.
Im Handel sind oft Kulturhybride erhältlich wie P. 'Weser' oder
P. x Sethos.
Die Pinguicula besitzen sehr wenige und feine Wurzeln. Manche
Arten bilden feine Luftwurzeln aus. Die Larven der Trauermücke können
den Wurzeln der Pinguicula
so sehr schaden, dass diese absterben (siehe
auch Schädlinge).
In Europa vorkommende Arten
P.
vulgaris:
Das Bild zeigt eine ganze Gruppe aus einem Vorkommen in einem Naturschutzgebiet
südlich von München. Dort ist sie auch zusammen mit P. alpina
anzutreffen (und vier Drosera Arten).
Die violette Blüte unterscheidet die P.
vulgaris von
der P. alpina, welche weiss blüht und in der Alpenregion vorkommt.
Heimat: In weiten Gebieten der Nordhalbkugel verbreitet.
 P.
longifolia:
Im rechten Bild sieht man sehr schön die Winterknospe und einige
Brutknospen.
Heimat: Spanien, Frankreich, Italien
P.
grandiflora:
Foto: T.
Carow - mit freundlicher Genehmigung
Heimat: Irland,
Spanien, Frankreich Schweiz
Subtropische Arten
 P.
esseriana:
Eine zierliche P. Art mit sehr schöner Rosette.
Heimat: Mexico
P.
moranensis:
Eine sehr blühfreudige Art.
Heimat: Mexico, Guatemala, El Salvador
P.
primuliflora:
Diese
Art legt sehr viel wert auf lockeres Substrat. Bildet häufig Kindlein
aus den am Boden liegenden Blättern (Bild r.) .
Heimat: Alabama, Georgia,Florida, Missispi
P.
gigantea 'Hans'
Bildet sehr grosse Blätter und ist äusserst blühfreudig.
Meist erscheien mehrere Blüten gleichzeitig. Die Blüten sind
anfangs stark Violett und verblassen dann in ein blasses Lila.
P. rotudifolia:
Eine Art mit auffällig rund geformten Blättern.
Foto: T. Carow - mit freundlicher
Genehmigung
Heimat: Mexico
Tropische Arten
Ich
suche noch Informationen, Fotos oder Zeichnungen zu diesen Arten, wer
kann mir helfen?
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Kultur
Je
nach Art leicht bis mittelschwierig zu kultivieren. Heimische Arten können
ganzjährig im Moorbeet kultiviert werden.
Substrat
Weisstorf mit Spagnum gemischt; auf lockeres Substrat achten.
Düngung
Kann schwach über die Blätter gedüngt werden.
Licht
Leicht schattiger bis heller Standort nötig; keine volle Sonne
Temperatur
Arten aus kalten oder gemäßigten Gebieten:
Diese heimischen Pflanzen sind unseren Aussentemperaturen angepasst
Subtropische
Arten
Können im Sommer im Außenbereich kultivieret werden, kühl
aber frostfrei bei 5 - 10°C überwintern
Tropische Arten
Ganzjährig ca. 20°C
Giessen
Im Anstauverfahren; in den Ruhephasen weniger giessen
Luftfeuchtigkeit
Ausser bei tropischen Arten keine erhöhte Luftfeuchtigkeit nötig
Vermehrung
Je nach Art durch Samen, Blattstecklinge oder Brutknospen
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