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Übersicht
nach Art der
Fangmechanismen:
Fallgruben
Brocchinia
- Ein Ananasgewächs
Catopsis - Ein Ananasgewächs
Cephalotus
- Der Zwergkrug
Darlingtonia - Die Kobralilie
Heliamphora - Der Sumpfkrug
Nephentes
- Die Kannenpflanze
Sarracenia - Die Schlauchpflanze
Reusenfallen
Genlisea
Klebefallen
Byblis - Die Regenbogenpflanze
Drosera - Der Sonnentau
Drosophylum - Das Taublatt
Ibicella
Pinguicula - Das Fettkraut
Proboscidea
- Die Teufelskralle
Roridula - Die Taupflanze
Triphyophyllum - Eine Liane
Klappfallen
Aldrovanda - Die Wasserfalle
Dionaea - Die Venusfalle
Saugfallen
Utricularia - Der Wasserschlauch
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Carnivore
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Drosera
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- 4
Subtropische Arten
Hier
eine Auswahl an subtropischen Arten, von denen viele beim Autor
in Kultur sind.
Eine
D. binata am Ende der Winterruhe (Bild l.). Die
Blätter hatten sich vollkommen zurückgebildet. Nun spriessen
neue Triebe aus den Wurzeln heraus.
Junges
Blatt einer D. binata (Bild r.).
Besondere
Mutationen der ansonsten zweiarmigen Blätter (Bild l. u. r.u.).
Auf dem rechten Bild sogar mit Beute.
Heimat:
Australien, Neuseeland
 D.
aliciae: Eine rosettenbildende Sonnentauart (Bild l.).
Schöne Blüte einer D. aliciae (Bild r.)
Heimat: Süd-Afrika
D.
capensis eine sehr robuste und blühwillige Anfängerpflanze
(Bild l.). Die Blüten sind rosa gefärbt (Bild. r.)
und haben,
wie fast alle Carnivore, einem langen Blütenstengel. Dies ist deshalb
wichtig, damit potentielle Bestäuber nicht in die Fänge der
Klebefalle geraten.
Auf dem Bild links ist sehr schön zu erkennen, wie sich das Blatt
der D. capensis nach dem Beutefang
aufgerollt hat, um das Opfer voll einzuschliessen. Auch
das Annähern einzelner Tentakeldrüsen an ein kleineres Oper
(Mücke) ist auf der Vergrösserung zu erkennen.
Heimat: Süd-Afrika
 D.
capensis 'alba': Ein albino Variante der D. capensis ohne
eine Rotfärbungen der Drüsententakel (Bild l.) und mit
einer weissen Blüte (Bild r.).
D.
gigantea: Wie der Name schon ahnen lässt, die grösste bekannte
Drosera-Art. Bildet sternförmig lange breite Blätter
aus.
Heimat: Südwest Australien
D.
natalensis: Eine relativ kleine Drosera-Art mit sternförmigen
Blattanordnung (Bild r.).
Heimat: Süd-Afrika
D.
enodes: Eine Zwergsonnentauart. Bildet winzige weisse Blüten.(Bild
l.)
Heimat: Südwest Australien
D.
scorpioides: Eine Zwergsonnentauart. Der Name kommt von den der
eigenartig geformten Blätter (Bild r.)
Foto:
T. Carow mit freundlicher Genehmigung
Heimat: Südwest Australien
D.
villosa: Eine rosettenbildende Sonnentauart mit schöner Blattfärbung
(Bild l.).
Foto:
T. Carow mit freundlicher Genehmigung
Heimat: Brasilien
D.
pulchella: Ein weiterer Zwergsonnentau (Bild r.).
Foto:
T. Carow mit freundlicher Genehmigung
Heimat:
Südwest Australien
D.
peltata:
Diese D. besitzt eine aussergewöhnliche
Wuchsform (Bild l.)
Foto:
T. Carow mit freundlicher Genehmigung
Heimat: Ozeanien,
Neu Guinea, Thailand, Indonesien, Nepal, Taiwan, Japan
D.
nidiformis:
Dieses Bild (Bild r.) zeigt eine Mutation bei der sich eine
Ablegerpflanze aus dem Blütenstengel ausgebildet hat.
Heimat: Süd-Afrika
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Kultur
Je
nach Art leicht bis mittelschwierig zu kultivieren.
Heimische Arten können ganzjährig im Moorbeet kultiviert werden,
auch subtropische Arten während der warmen Jahreszeit
Substrat
Reiner Weisstorf, ggf. mit Kokosfasern auflockern damit das
Substrat locker bleibt und eine gute Drainage sichergestellt ist
Düngung
Nicht düngen
Licht
Sehr heller Standort nötig; bis auf die tropischen Arten auch volle
Sonne
Temperatur
Arten aus kalten oder gemäßigten Gebieten:
Diese heimischen Pflanzen sind unseren Aussentemperaturen angepasst.
Andere Arten wie die D. filiformis müssen vor starkem Frost
geschützt werden. Kalt überwintern.
Subtropische
Arten
Können im Sommer im Außenbereich kultivieret werden, kühl
aber frostfrei bei 5 - 8°C überwintern
Tropische Arten
Ganzjährig 20°C - 25°C
Giessen
Im Anstauverfahren; in den Ruhephasen weniger giessen
Luftfeuchtigkeit
Ausser bei tropischen Arten keine erhöhte Luftfeuchtigkeit nötig
Vermehrung
Durch Samen und Blatt- oder Wurzelstecklinge
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