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Übersicht
nach Art der
Fangmechanismen:
Fallgruben
Brocchinia
- Ein Ananasgewächs
Catopsis - Ein Ananasgewächs
Cephalotus
- Der Zwergkrug
Darlingtonia - Die Kobralilie
Heliamphora - Der Sumpfkrug
Nephentes
- Die Kannenpflanze
Sarracenia - Die Schlauchpflanze
Reusenfallen
Genlisea
Klebefallen
Byblis - Die Regenbogenpflanze
Drosera - Der Sonnentau
Drosophylum - Das Taublatt
Ibicella
Pinguicula - Das Fettkraut
Proboscidea
- Die Teufelskralle
Roridula - Die Taupflanze
Triphyophyllum - Eine Liane
Klappfallen
Aldrovanda - Die Wasserfalle
Dionaea - Die Venusfalle
Saugfallen
Utricularia - Der Wasserschlauch
Weitere
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Carnivore
Pilze
Carnivore Moose
Kulturbeispiele
Schädlinge/Krankheiten
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Drosera
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Die Pflanzen
der Gattung Drosera sind in der ganzen Welt verbreitet. Entsprechend
vielfältig ist ihr Erscheinungsbild und ihre Kulturansprüche.
Es gibt tropische, subtropische
und in kalten Gebieten beheimatete Arten.
Auch die Wuchsformen unterscheiden sich stark. Es gibt, um nur Beispiele
zu nennen, rosettenbildende, zwiebelbildende und Zwerg-Drosera
Arten.
Der Fangmechanismus
Insekten fangen die Drosera mit Hilfe Ihrer drüsenbesetzten
klebrigen Tentakel. Kleine Insekten kleben daran fest und auch benachbarte
Tentakel wenden sich mit der Zeit zu der Beute hin. Teilweise rollt sich
im Laufe der Zeit sogar das Blatt an der entprechenden Stelle zusammen.
Dies hat zwei Vorteile: Zum einen können dann mehr Tentakel das gefangene
Insekt erreichen, zum anderen ist die Beute besser gegen Beuteraub und
vor dem Wegspülen durch Regen geschützt.
Ist die Beute gefangen, so beginnen die Drüsen Verdauungsenzyme auszusondern,
welche die Nährstoffe der Insekten löst. Diese werden dann von
der Pflanze resorbiert. Zurück bleibt nur der Chintinpanzer der Beute.
Heimische Arten
In
Deutschland sind drei Drosera Arten heimisch, Die D.rotundifolia,
der "rundblättrige Sonnentau" (Foto l.), D. anglica
der "langblättrige Sonnentau" (Foto u.l.) und die
D. intermedia der "mittlere Sonnentau" (Foto
u.r). Darüberhinaus ist noch eine hybride anzutreffen, die
D. obovata (D. intermedia x D. rotundifolia).
 Diese
winterharten Arten bilden sich im Herbst weitgehend zurück und treiben
im April neue Blätter aus
Foto
l.: D. rotudifolia 
Naturvorkommen
 Bei
einem Exkurs im Juli 2000 südlich von München, nahe Egenried/Söchering,
konnte ich alle vier Drosera Arten nebeneinander in einem Naturschutzgebiet
mit mehreren Moorwiesen bewunden. (Foto l.: D. anglica Population,
Foto r.: Eine Gruppe D. rotudifolia). Ausserdem waren dort P.
vulgaris und P. alpina sowie
viele Orchideenarten vertreten.
Im
Schwarzen Moor/Rhön habe ich 1996 seitlich der Holzpfade einige wenige
D.rotundifolia gesehen, was vermuten lässt, dass abseits der
Wege auch noch einige Exemplare stehen (Foto r.).
Natürlich sind
Drosera noch in anderen Mooren in Deutschland anzutreffen. Das
Vorkommen aller Arten bei Egenried/Söchering halte ich aber für
einmalig.
Die Heilpflanze
Dieses
Bild stammt aus einem Apothekerkalender (Bild l.: Herkunft/Urheber
unbekannt), auf der Rückseite wird eine Verwendung von Drosera
rotudifolia als Heilpflanze beschrieben. Drosera rotudifolia wurde
als linderndes Mittel bei Hustenreiz verwendet. Auch heute enthalten manche
Medikamente noch Drosera Extrakt. Dem Herausgeber ist jedoch ein
Fehler unterlaufen, bei dem Bild handelt es sich um D. anglica.
Trotzdem ist es eine sehr schöne Aufnahme.
Weiterer
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Kultur
Je
nach Art leicht bis mittelschwierig zu kultivieren.
Heimische Arten können ganzjährig im Moorbeet kultiviert werden,
auch subtropische Arten während der warmen Jahreszeit
Substrat
Reiner Weisstorf, ggf. mit Kokosfasern auflockern damit das
Substrat locker bleibt und eine gute Drainage sichergestellt ist
Düngung
Nicht düngen
Licht
Sehr heller Standort nötig; bis auf die tropischen Arten auch volle
Sonne
Temperatur
Arten aus kalten oder gemäßigten Gebieten:
Diese heimischen Pflanzen sind unseren Aussentemperaturen angepasst.
Andere Arten wie die D. filiformis müssen vor starken Frost
geschützt werden. Kalt überwintern.
Subtropische
Arten
Können im Sommer im Außenbereich kultivieret werden, kühl
aber frostfrei bei 5 - 8°C überwintern
Tropische Arten
Ganzjährig 20°C - 25°C
Giessen
Im Anstauverfahren; in den Ruhephasen weniger giessen
Luftfeuchtigkeit
Ausser bei tropischen Arten keine erhöhte Luftfeuchtigkeit nötig
Vermehrung
Durch Samen und Blatt- oder Wurzelstecklinge
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