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Übersicht
nach Art der
Fangmechanismen:
Fallgruben
Brocchinia
- Ein Ananasgewächs
Catopsis - Ein Ananasgewächs
Cephalotus
- Der Zwergkrug
Darlingtonia - Die Kobralilie
Heliamphora - Der Sumpfkrug
Nephentes
- Die Kannenpflanze
Sarracenia - Die Schlauchpflanze
Reusenfallen
Genlisea
Klebefallen
Byblis - Die Regenbogenpflanze
Drosera - Der Sonnentau
Drosophylum - Das Taublatt
Ibicella
Pinguicula - Das Fettkraut
Proboscidea
- Die Teufelskralle
Roridula - Die Taupflanze
Triphyophyllum - Eine Liane
Klappfallen
Aldrovanda - Die Wasserfalle
Dionaea - Die Venusfalle
Saugfallen
Utricularia - Der Wasserschlauch
Weitere
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Carnivore
Pilze
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Kulturbeispiele
Schädlinge/Krankheiten
Literaturhinweise
Bezugsquellen
Häufig gestellte Fragen
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Darlingtonia
Die
Darlingtonia californica ist der einzige Vertreter ihrer
Gattung. Sie wächst in der Natur in wasserdurchflossenen Mooren.
Daher reagiert sie empfindlich auf Staunäse und hohe Wurzeltemperaturen.
Das eigenartige Aussehen des Kelches hat ihr den Namen Kobralilie eingebracht
(siehe Bild r.). Diese Kelche wachsen aus dem Rhizom heraus und
drehen sich dabei immer mit der Öffnung nach außen. Die Drehung
ist im unteren Bild sehr schön zu sehen. Durch diese halbe Drehung
hindern sich die Fallen nicht gegenseitig am Beutefang.
Die
Darlingtonia californica hat eine Grubenfalle ähnlich der
Sarracenia. Jedoch befindet sich
die Öffnung nach unten gerichtet im Kopf des Schlauches. Insekten
werden durch Nektar in die Öffnung gelockt. Befinden sie sich am
Rand der Falle werden sie beim Verlassen der Pflanze durch "Fenstern"
im Kopf des Schlauches getäuscht. Versucht ein Insekt, diesen vermeindliche
Ausgang durch die Fenster zu benutzen, rutscht es in den Kelch und wird
durch dessen Behaarung am Entkommen gehindert.
Heimat: Pazifikküste
bei Oregon und Nord-Kaliformien
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Kultur
Mittelschwierig zu kultivieren
Am besten
in einem Tontopf, der in einen weiteren grösseren Topf eingelassen
ist, so dass ein ca. 2 cm grosser Zwischenraum bleibt. Diesen mit Substrat
füllen. Vorher die Höhe der Töpfe mit Blähton angleichen.
Dies ist nötig um im Sommer die Wurzeltemperaturen niedrig zu halten.
Substrat
Reiner Weisstorf, zur Lockerung des Substrates gebe ich Kokosfasern
im Verhältnis 1:3 hinzu.
Düngung
Nicht nötig; kann gelegentlich auch sehr schwach gedüngt werden
Licht
Hell, verträgt auch direkte
Sonne
Temperatur
Hohe Temperaturen im Wurzelbereich im Sommer unbedingt vermeiden,
im Winter kühler halten (Kalthaus). Verträgt sogar etwas Frost.
Giessen
Regelmässig mit kühlem Wasser gießen.
Das Substrat darf nicht austrocknen
Luftfeuchtigkeit
Durchschnittlich hohe Luftfeuchtigkeit ausreichend
Vermehrung
Durch junge Triebe, die aus der Mutterpflanze herauswachsen und eigene
Wurzeln bilden.
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