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Insektenfangende Pflanzen
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Insektivoren - Fleischfressende Pflanzen - Carnivore Pflanzen - Carnivorous Plants - Pitcher Plants - Fleischi's

Übersicht nach Art der
Fangmechanismen:

Fallgruben
Brocchinia - Ein Ananasgewächs
Catopsis - Ein Ananasgewächs

Cephalotus - Der Zwergkrug
Darlingtonia
- Die Kobralilie

Heliamphora
- Der Sumpfkrug

Nephentes - Die Kannenpflanze
Sarracenia - Die Schlauchpflanze
Reusenfallen
Genlisea
Klebefallen
Byblis - Die Regenbogenpflanze
Drosera - Der Sonnentau
Drosophylum - Das Taublatt
Ibicella
Pinguicula - Das Fettkraut
Proboscidea - Die Teufelskralle
Roridula
- Die Taupflanze
Triphyophyllum - Eine Liane
Klappfallen
Aldrovanda - Die Wasserfalle
Dionaea - Die Venusfalle
Saugfallen
Utricularia - Der Wasserschlauch


Weitere Carnivore Pflanzen
Carnivore Pilze
Carnivore Moose

Kulturbeispiele

Schädlinge/Krankheiten

Literaturhinweise


Bezugsquellen


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Cephalotus follicularis

Die Gattung der Cephalotus umfasst nur eine Art, deren Verbreitung auf Südwestaustralien im King George Sund beschränkt ist.

Cephalotus follicularisDie Fangorgane sind ein kleiner Krug mit einem Deckel ähnlich einem Bierkrug. Dieser liegt auf dem Boden. Im Gegensatz zu anderen Fallgruben sind die Deckel nur gering geöffnet, damit ist klar, dass nicht Fluginsekten die potenziellen Opfer sind. Zur Beute gehören krabbelnde Insekten, hauptsächlich Ameisen.

Der Blütenstiel ist entweder männlich oder weiblich, bis zu 60 cm hoch und bildet viele kleine weisse Blüten aus.

Cephalotus follicularisIm Winter werden kurzstielige Blätter ohne Fangorgane gebildet; im Sommer und Herbst wachsen die Kannen. Je nach Lichtverhältnissen tritt eine rötliche Färbung der Blätter und Kannen ein.

Verbreitung: Südwestaustralien

Cephalotus follicularisFoto: T. Carow
mit freundlicher Genehmigung

Kultur
Mittelschwierig zu kultivieren

Substrat
Reiner Weisstorf, ggf. mit Spagnum oder Buchenlaub auflockern, damit eine gute Drainage sichergestellt ist

Düngung
Kann auch sehr schwach gedüngt werden

Licht

Hell, aber keine direkte Sonne

Temperatur
Hohe Temperaturen im Sommer vermeiden,
kann im Winter kühler gehalten werden

Giessen
Im Anstauverfahren, jedoch nie länger als 2-3 Tage im Wasser stehend.
Das Substart darf nicht austrocknen, sonst sterben die Blätter leicht ab. Die Pflanze kann aber aus den Rhizom erneut austreiben und übersteht so auch Trockenheiten.

Luftfeuchtigkeit
Durchschnittlich hohe Luftfeuchtigkeit nötig

Vermehrung
Am besten durch Blattstecklinge oder durch Ableger, die sich aus den Rhizomen herausbilden .
Über Samen schlecht zu vermehren.

 

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© Jürgen Bernt - Letzte Änderung am 17.06.2008